Sonntag, 18. Juni 2017

Friedliche Stille


umschließt mich geradezu, wenn es mich mal  wieder auf unseren Waldfriedhof zieht. So auch gestern, als wir am Grab eines nahen Verwandten ein paar Geburtstagsblumen gelegt haben.


 Eingebettt in einen kleinen Wald liegt der Friedhof, die Gräber fast alle auf grünen Wiesen und eher willkürlich angelegt als in Reih und Glied, wie man es sonst häufig sieht.


Das hier ist die "Blumeninsel" am anonymen Urnenfeld - auch wenn man nicht genau weiß, wo eine Verstorbener auf diesem Feld seine letzte Ruhe gefunden hat, so kann man doch jederzeit Blumen für ihn ablegen.


 Nicht einmal 60 Jahre alt ist der Friedhof, überkonfessionell und für alle Bedürfnisse offen. Das Betreten der Wiesenflächen ist ausdrücklich erlaubt und auch notwendig um zu den Gräbern zu gelangen. Es ist alles großflächig angelegt und gut gepflegt, so dass auch Rollatoren und Rollstühle gut durch die Grabfelder gefahren werden können.


In Kürze sollen hier auch Baumbestattungen möglich sein; ein Gedanke der nicht nur bei mir großen Anklang findet. Ich liebe unseren kleinen Friedhof und wenn es in (hoffentlich erst) vielen, vielen Jahren mal soweit ist, weiß ich genau wo ich hin will...


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